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5 Tipps zur perfekten Bewerbung

09.02.2021 | #Karriere-Tipps#Recruiting-Trends

Deine erste Bewerbung?

5 Tipps zur perfekten Bewerbung

Du hast dich intensiv mit der Jobsuche auseinander gesetzt und nun hast du endlich einen passenden Job gefunden? Super! Dann steht jetzt nur noch eine Sache zwischen dir und deinem Traumjob: Die Bewerbung!

Wir haben dir die besten 5 Tipps herausgesucht, wie deine Bewerbung herausstechen kann und du beim langersehnten Bewerbungsgespräch punktest.

#1 Die perfekte Bewerbungsmappe

In einem Zeitalter der Digitalisierung, kommt es selten vor, dass man physische Bewerbungsmappen abgeben muss. Vielmehr werden oft nur noch digitale Bewerbungsmappen erstellt und losgeschickt. Nichtsdestotrotz sollten diese richtig aufgebaut werden.

Falls du ein Deckblatt schreiben möchtest, gehört auch dieses in die Online-Bewerbung und lässt sich perfekt als digitales Inhaltsverzeichnis nutzen mit dem man zu den gewünschten Punkten in der Bewerbung springen kann. Allerdings ist ein Deckblatt kein Muss, sondern kann freiwillig mit in die Bewerbung. Danach sollte auf jeden Fall dein Anschreiben kommen in dem du deine Motivation dich für das Unternehmen zu bewerben und deinen Mehrwert klar machst. Anschließend kommt der tabellarische Lebenslauf, danach deine Zeugnisse und abschließend Referenzen, Zertifikate und Arbeitsproben.

In die digitale Mappe kommt alles, was du für die ausgeschriebene Stelle für wichtig erachtest, allerdings solltest du die Personaler auch nicht mit Informationen überfordern. Wenn du dich beispielsweise auf eine Stelle im Bankwesen bewirbst, solltest du nicht dein Uni-Zertifikat über einen abgeschlossenen Kurs in Photoshop mitschicken. Achte auch darauf, dass du am besten alle Dokumente in ein großes PDF einfügst und dieses richtig benennst zum Beispiel "Bewerbung_MaxMustermann".

#2 Das perfekte Anschreiben

Gute Anschreiben sind geschrieben wie gute Romane. Das heißt, es gibt immer eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.

Die Einleitung ist wahrscheinlich mit Abstand das schwierigste. Sie muss kurz und knackig sein und dein Interesse am Job bekunden, aber gleichzeitig so interessant sein, dass sie sofort ins Auge sticht. Statt den üblichen Sätzen wie "hiermit bewerbe ich mich" oder "ich bin auf Ihre Stellenausschreibung aufmerksam geworden", kannst du ruhig direkt zur Sache kommen oder mit kleinen Anekdoten oder Emotionen einsteigen.

Im Hauptteil geht es darum deine fachlichen Kompetenzen und deinen Mehrwert für dein Traumunternehmen zu unterstreichen.

Kondensiere deine Leistungen, Erfahrungen und Erfolge zu einem flammenden Plädoyer für dich selbst, aber achte darauf nicht zu überheblich zu wirken und bleibe stets bei der Wahrheit.

Es bringt weder dir, noch deinem zukünftigen Arbeitgeber etwas, eingestellt zu werden, obwohl man gar nicht die fachlichen Kompetenzen dafür hat.

Der Schluss kann konkrete Vorstellungen und Ziele zur zukünftigen Stelle beinhalten, wie einem Termin, an dem du anfangen kannst. Wichtig ist aber immer ein Call-to-Action. "Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann sollten wir uns unbedingt persönlich kennenlernen."

Vergessen solltest du aber in jedem Anschreiben auf keinen Fall Formalien wie dein Name, Adresse sowie E-Mail-Adresse und Telefonnummer in der Kopfzeile. Außerdem sollte das Anschreiben auf das aktuelle Datum datiert sein, sowie von dir unterschrieben sein.

#3 Der perfekte Lebenslauf

Der typische Lebenslauf in Bewerbungen wird in tabellarischer Form geschrieben und fasst deinen beruflichen Werdegang von der Ausbildung bis zu deinem derzeitigen Job zusammen. Gängig ist es, mit der aktuellen Stelle zu beginnen, die ganz oben steht, und dann in chronologischer Reihenfolge rückwärts gehen. Denn ab einem gewissen Punkt interessiert sich niemand mehr für deine Ausbildung die mehrere Jahre zurückliegt. Nenne also nur relevante Stationen. Wie deine Grundschule hieß, muss also niemand wissen.

Du hast Lücken im Lebenslauf? Solange du diese gut erklären kannst, ist es völlig in Ordnung, dass dein Lebenslauf nicht aalglatt verläuft. Falls du gekündigt wurdest, ziehe allerdings nie über deinen vorherigen Arbeitgeber her. Im Allgemeinen gilt: Mut zur Lücke, denn Unwahrheiten sind auch im Nachhinein noch ein Kündigungsgrund.

#4 Das perfekte Outfit

In welchem Outfit du zum Bewerbungsgespräch erscheinen solltest, ist in erster Linie von der Branche abhängig. Die konservative Versicherungs - oder Finanzbranche setzt auch eine ebenso konservative und seriöse Kleidung voraus. In kreativen Berufen ist auch die Garderobe meist legerer und individueller. Außerdem solltest du beachten auf welche Position du dich bewirbst. Auf Führungsebene, solltest du immer schicker gekleidet sein, als wenn du zum Beispiel nur ein Praktikum im Sinn hast. Eine Faustregel gibt es aber: ein gepflegtes Äußeres und ordentliche Kleidung sind ein Muss.

Ein kleiner Tipp: Schau dir die Webseite oder die Social Media Kanäle deines Traumunternehmens an: Wenn dort Mitarbeiter:innen zu sehen sind, kannst du dich an ihrem Kleidungsstil orientieren.

#5 Das perfekte Bewerbungsgespräch

Du hast bis hierhin alle Bewerbungstipps befolgt und nun das lang ersehnte Bewerbungsgespräch in deinem Traumunternehmen gesichert? Dann ist der halbe Weg schon einmal geschafft!

Zunächst einmal: Nervosität ist im Jobinterview völlig normal und zeigt nur wie sehr du diesen Job auch haben willst. Sei also offen und ehrlich und steh dazu, wenn du nervös bist.

Dennoch solltest du dich in Maßen auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten, damit du jede Frage souverän beantworten kannst. Am besten ist hierfür, wenn du im Vornherein die Webseite deines Traumunternehmens durchliest und dir einige Dinge zum Produkt, den Werten und Vorstellungen des Unternehmens und den Strukturen merkst. Dieses Wissen kannst du im Gespräch einfließen lassen und Bezüge zu deinen eigenen Kompetenzen herstellen.

Die wichtigste Regel im Bewerbungsgespräch ist immer:

Betone deine Stärken, aber steh auch zu deinen Schwächen.

Authentizität wirkt sympathisch, außerdem beweist du damit, dass du in der Lage bist, dich mit Problemen auseinanderzusetzen. Bei der berühmt berüchtigten Frage nach deinen Schwächen geht es im Grunde gar nicht um die Schwäche, sondern eher darum deine Ehrlichkeit und deine Bereitschaft zur Konfliktlösung zu testen. Am besten ist in dieser Situation ehrlich deine Schwäche zu benennen, aber auch Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie du mit ihr umgehst und diese so überwindest.

Nicht zu unterschätzen ist das Zuhören in Bewerbungsgesprächen. Berichtet der Personaler von deinen Aufgaben oder der Struktur im Unternehmen ist es wichtig offen und interessiert zu wirken und das Gesagte mit einem Nicken zu bestätigen.

Am Ende eines jeden Bewerbungsgesprächs, bekommst du meistens die Möglichkeit Fragen zu stellen. Nutze diese Gelegenheit, um offene Fragen zu klären. Damit zeigst du Interesse, Eigeninitiative und Selbstbewusstsein.

Im Grunde geht es bei einem Bewerbungsgespräch vor allem aber darum herauszufinden, ob du und dein Traumunternehmen zusammen passen. Wenn du dich dabei nicht verbiegst und einfach dein sympathisches Selbst bist, steht deiner Jobzusage eigentlich nichts mehr im Wege.

Wir hoffen, dass es bei dir mit diesen Tipps geklappt hat und du dir ein Bewerbungsgespräch in deinem Traumunternehmen sichern konntest. Falls du noch auf Jobsuche bist, findest du die besten Jobs Sachsen-Anhalts hier.

Wenn du mehr Wissen willst und Hilfe bei deiner Bewerbung suchst, kann dir auch das Career Center einer Universität weiterhelfen. Mehr dazu findest du hier.